Bud’s Jam feiert 25 Jähriges Jubiläum

"Bud's Jam" ist eine jährliches Event, das die Leidenschaft für die Musik feiert, die von so vielen Bose Mitarbeitern geteilt wird. Bands, die sich aus Mitarbeitern der verschiedensten Unternehmensbereiche zusammensetzen, kommen zusammen, um zu jammen und vor einem begeisterten Publikum aufzutreten.

Anlässlich des 25-jährigen Jam-Jubiläums sprach Gründer Don "Bud" MacLellan, Leiter der Bose Automotive Engineering Support Group, über seine Sicht auf das Event, das zu einer solchen Tradition und einem Symbol der kulturellen Wertschätzung musikalischen Mitarbeiter geworden ist.  

Was machst du bei Bose?

Bud: Ich bin Toningenieur und Gruppenleiter bei Bose Automotive. Ich arbeite in einer sehr praxis-orientierten Position und leite ein Team, das die Konzepte und Prototypen unserer Soundsysteme in neue Fahrzeuge einbaut. Als Teil der erweiterten Entwicklung experimentiere ich mit neuen Audiosystemen und Technologien. Ich verwalte auch unsere Referenzräume, die von Bose Ingenieuren für die Auswertung von Musikaufnahmen und für System-Evaluationen genutzt werden.

Was ist dein Hintergrund?

Bud: Ich bin in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen. Mein Vater war ein begeisterter Schlagzeuger, meine Mutter Sängerin einer Big-Band. Angefangen habe ich mit Klavier und später wurde ich Schlagzeuger. Ich bin auch Toningenieur und habe daheim ein eigenes Tonstudio. Musik ist mein Leben - bei der Arbeit und zu Hause.   

Ich hab eine Ausbildung in Engineering, Technik und Musik. Bei Bose arbeite ich seit 30 Jahren, in unterschiedlichsten Positionen. Mein erster Job war als EQ-Designer zu Beginn unseres Automotive Geschäfts, das beinhaltete die Zusammenarbeit mit dem Komponentendesigner und die Abstimmung der Systeme für eine optimale Klangleistung. Schließlich habe ich mich zum System­ingenieur hochgearbeitet. Das bedeutet zunehmende Verantwortung für das gesamte Soundsystem und die Zusammenarbeit mit den Automobilherstellern, um alles in das Fahrzeug zu integrieren.

Was hat dich dazu inspiriert, Bud's Jam ins Leben zu rufen?

Bud: Das erste, was ich feststellte als ich zu Bose kam, war, wie viele Bose Mitarbeiter auch leidenschaftliche Musiker sind. Da ich in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen bin, war es für mich ganz normal, in meiner Freizeit mit verschiedenen Bands zu jammen. Also dachte ich: "Lass uns einen Bose Jam machen!" Aber ich hatte keine Ahnung, wie ich anfangen sollte.

Ich hatte gerade ein Haus mit großem Keller gekauft, also dachte ich: "Warum jammen wir nicht hier?" Ich habe bei der Arbeit einen Aushang aufgehängt, aber nur etwa fünf Leute meldeten sich. Etwas enttäuschend. Aber ich dachte, dann halt nur ein kleiner Jam, auch gut. Am Abend selbst war ich also eingestellt auf eine kleine aber feine Gesellschaft. Aber ehe ich mich versah, waren da an die 150 Bose Musiker bei mir zu Hause, bereit zum Jammen!

Wie hat sich Bud's Jam über die Jahre entwickelt?

Bud: Seit dem ersten Bud's Jam ist das Event komplett explodiert, mehr gewachsen als ich es mir jemals hätte vorstellen können. So sehr ich es mir auch gewünscht hätte, es gab keine Chance nochmals 150 Leute bei mir zuhause aufzunehmen! Also halten wir jetzt das Event in einer lokalen Veranstaltungshalle ab, wo es viel mehr Platz gibt.

Mit jedem Jahr wird Bud's Jam ausgefeilter. Es gibt immer etwas, was wir verbessern, von der Beleuchtung und dem Sound bis hin zum Catering. Das Event ist mittlerweile bei den Bose Mitarbeitern und ihren Familien so gefragt, dass wir es nun auf 18 Bands begrenzen müssen. Und die Bandbreite der Musik ist riesig: Von Classic Rock über James Taylor-Coverbands bis hin zu Jazz und Folk Musik. Selbst bei kurzen Sets dauert die Sitzung über fünf Stunden.

Welche Momente bleiben für dich besonders?

Bud: Wirklich bewegend ist für mich, die musikalische Leidenschaft von Kollegen wiederzuerwecken, die vielleicht schon eine Weile nicht mehr in der Musikszene aktiv waren. Menschen, die gerne Musik machen, aber aufgrund ihrer beruflichen und familiären Verpflichtungen das zurückgesteckt haben. Es ist inspirierend zu sehen, wie ihre echte Liebe zur Musik wieder zum Leben erwacht, wenn sie mitmachen und auf der Bühne spielen.

Ich liebe auch die gelegentliche Arbeit mit Nachwuchsbands. Ab und zu kommen die Kinder einiger Bose Mitarbeiter zusammen, um bei der Veranstaltung zu jammen. Das ist wirklich unglaublich zu erleben!

Die Arbeit mit all den Jam-Freiwilligen ist mir auch ans Herz gewachsen. Ich sage immer, man braucht ein Dorf, um einen Jam groß zu machen. Alleine könnte ich das nie. Es gibt so viele Bose Mitarbeiter, die gemeinsam jedes Jahr Bud's Jam Wirklichkeit werden lassen. Diese Kameradschaft ist mit nichts zu vergleichen.

Es klingt, als gäbe es viele talentierte Musiker bei Bose. Abgesehen vom Spaßfaktor siehst du weitere Einflüsse auf den Arbeitsplatz?

Bud: Auf jeden Fall. Ingenieure, die auch Musiker sind, können besondere Beiträge leisten. Wir sind in der Kunst des Zuhörens geschult - des echten Zuhörens - bis in die kleinsten musikalischen Details. Man versteht die kleinen, aber entscheidenden Nuancen. Ich glaube, dass in unserem Geschäft ein solches Wissen und Training eine großartige Grundlage bildet und ein kreativeres und freieres Herangehen an die eigene Arbeit ermöglicht. Und natürlich haben wir auch eine tiefe emotionale Verbindung zu unserer Arbeit, die unsere Leidenschaft dafür befeuert.

Ein anderes cooles Ergebnis des Jams sind die persönlichen Verbindungen, die entstehen. Bud's Jam zieht Leute aus allen Ecken von Bose an. Mitarbeiter, deren Wege sich im normalen Arbeitsalltag vermutlich nie kreuzen würden, treffen sich und verbinden sich durch den Jam. Sie formieren sich zu Bands und proben gemeinsam vor der Show. Und natürlich will jeder sehen, wie alle anderen beim Jam auftreten. Ich liebe es, wie eine Band Leute zusammenschweißt.